Wasser als Transporteur von Schlacken, Säuren und Giftstoffen

Fast jede Frau ab Mitte 20 kennt es: Orangen-Haut. Doch wodurch entsteht diese? Ist diese in unseren Genen begründet, eine Alterserscheinung oder lebensstilabhängig? Allgemein kann man sagen, dass wir mit unserer Nahrung Schadstoffe und Säuren zu uns nehmen. Was nicht ausgeschieden werden kann, wird im Bindegewebe abgelagert und führt zu einer Verschlackung des Bindegewebes - Cellulite. Unser Ess- und Trinkverhalten ist also auch entscheidend.

Das Bindegewebe als Parkhaus

Von der sogenannten “Orangenhaut” sind meist nur Frauen betroffen, auch schlanke Frauen. Grund  für die unschöne Veränderung des Bindegewebes sind Säuren, Gifte und Schlacken, die sich im Bindegewebe absetzen.
Der weibliche Körper hat verschiedene ”Parkhäuser” für diese Stoffe: Blut & Lymphe, Plazenta und das Bindegewebe (Oberarme, Hüfte, Gesäß und Oberschenkel). Ein Parkhaus nach dem anderen wird mit diesen Stoffen vollgeparkt. Sind Blut & Lymphe und Plazenta “voll”,  muss der Körper diese Stoffe im dritten Parkhaus parken: dem Bindegewebe.

Woher kommen diese Stoffe?

Wir nehmen mit unserer Nahrung täglich unerwünschte Stoffe auf, diese muss unser Blutkreislauf abtransportieren. Hauptsächlich sind es Salze, aber auch etliche Schadstoffe, die nicht ausgeschieden werden und sich im Körper ansammeln. Diesen Vorgang nennt man auch Verschlackung. Eiweißreiche Nahrung, übermäßiges Essen, Umweltgifte, aber auch psychische Belastungen wie Stress fördern die Verschlackung des Körpers.

Die Trinkmenge ist entscheidend!

Unser Trinkverhalten beeinflusst unseren Körper. So entscheidet die Trinkmenge über die Konzentration, Ablagerung und Lösung von Schlacken in unserem Körper. Neben zu geringer Flüssigkeitszufuhr begünstigen aber auch einige Getränke die Bildung von Säuren in unserem Körper, wie industriell hergestellte Getränke (Cola, Fanta, etc.). Daneben wird durch die geringe Trinkmenge eine hohe Schlackenkonzentration bedingt und die Lösungskapazität von vorhandenen Schlacken im Körper verringert. In anderen Worten, Wassermangel erhöht den Konzentrationsgrad von Schlacken, das heißt mehr Schlacken werden abgelagert. Die Empfehlung lautet: “mehr trinken!”

Literaturnachweis:

Jentschura, P. & Lohkämpfer, J. (1998): „Gesundheit durch Entschlackung”. Münster: Verlag Peter Jentschura

Empfehlungen

  • Trinken Sie mineralarmes Wasser, dieses ist aufnahmefähiger und kann so Schlackenstoffe besser aufnehmen und abtransportieren.
  • Pro Kilogramm Körpergewicht sollte 35ml stilles, mineral- und schadstoffarmes Wasser über den Tag verteilt getrunken werden.
  • So berechnen Sie Ihren Wasserbedarf: Körpergewicht in Kg x 0,035 Liter = Ihr täglicher Wasserbedarf
  • Viel Bewegung und Hitze erhöhen den Flüssigkeitsbedarf.