Fragen & Antworten

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Der Mensch besteht zu ca. 70% aus Wasser. Das Blut besteht zu etwa 83%, die Muskulatur zu 75%, die Leber zu 85% und sogar die Knochen zu 25% aus Wasser. Somit hat Wasser den größten Stoffanteil in unserem Körper. Wasser durchdringt jede Körperzelle, sämtliche Stoffwechselprozesse sind mittelbar bzw. unmittelbar mit dem Wasser verbunden. Je reiner das Wasser ist, desto besser kann es die lebenswichtigen Funktionen in unserem Körper übernehmen.

Wir haben in Deutschland eine strenge Trinkwasserverordnung und von einem „Muss“ sollte hier nicht die Rede sein. In der Trinkwasserverordnung kann auch nur ein gewisser Teil an möglichen Stoffen berücksichtigt werden und es gibt nachweislich viele anerkannte Stoffe für die es in der Verordnung keine Grenzwerte gibt. Bestimmte Medikamentenrückstände, Asbestfasern oder polare Pestizide, die sogar hormonähnliche Wirkungen haben können, gehören zu den unerwünschten Stoffen in unserem Trinkwasser ohne Grenzwert. In welche Mengen dieser Stoffe zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann momentan niemand begründet festlegen, auch ob es zu Wechselwirkungen kommen kann ist ungewiss. Fakt ist, dass Grenzwerte mittels Tierversuchen ermittelt und auf erwachsene Menschen hochgerechnet werden, was zu mehr theoretischen als praktisch sinnvollen Grenzen führt.

Das Umweltbundesamt empfiehlt, Trinkwasser, das mehr als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken zu verwenden. Insbesondere sollten Sie es nicht zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden. Das nachfließende frische Wasser erkennen Sie daran, dass es etwas kühler aus der Leitung kommt als das Stagnationswasser. Verwenden Sie für alle Lebensmittelzwecke nur dieses frische, etwas kühlere Wasser. Verwenden Sie darüber hinaus, wenn Sie gegen Nickel vorsensibilisiert sind, auch kein Stagnationswasser (Menge maximal ein großes Glas Wasser) aus verchromten Armaturen. Dies gilt auch für das Händewaschen. Solches Wasser kann stark nickelhaltig sein und bei vorsensibilisierten Personen eine allergische Hautreaktion auslösen. Quelle: www.umweltbundesamt.de

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Auch Wasser ist, wie Brot, Wurst oder Käse ein verderbliches Lebensmittel. Die Qualität wird auch hier durch eine längere Lagerung beeinträchtigt. Es können Schwermetalle aus den Wasserleitungen und Armaturen aufgenommen werden oder eine Verkeimung stattfinden. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum  kein Trinkwasser entnommen haben, ist eine Qualitätsbeeinträchtigung durchaus möglich. In diesem Fall sollten Sie das Wasser (so genanntes Stagnationswasser) erst einmal solange laufen lassen, bis es merklich kühler aus der Leitung kommt.

„Am besten kontrolliertes Lebensmittel – Wasser“  solche oder ähnliche Meldungen beziehen sich in der Regel auf die Kontrollen und Untersuchungen in den Wasserwerken selbst. Die Qualität des Wassers, das bei Ihnen zuhause aus dem Hahn kommt wurde sicherlich noch nie kontrolliert und ist von vielen einflussnehmenden Faktoren abhängig. So spielen der Zustand und das Alter der Hauptwasserleitungen oder die verwendeten Materialien der Hausinstallation eine entscheidende Rolle. Dabei schlägt  nicht nur eventuell vorhandenes Blei aus alten Rohren zu Buche, auch Armaturen und Verbindungsmuffen etc. sind potentielle Gefahrenquellen – insbesondere Bauteile ohne DVGW-Prüfzeichen – können unerwünschte Stoffe ins Wasser abgeben.

Die deutschen Wasserwerke garantieren uns eine sehr gute Trinkwasserqualität unter Einhaltung von strengen Richtlinien und Grenzwerten. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass die enthaltenen Schadstoffe im Leitungswasser die gesetzlichen Grenzwerte nicht überschreiten. Die Trinkwasserverordnung schreibt eine Überprüfung von ca. 55 Stoffen vor, in unserem Leitungswasser wurden aber schon mehr als 2.000 belastende Stoffe analysiert. Das heißt, viele unerwünschte Fremdstoffe wie z.B. bestimmte Hormone oder Medikamentenrückstände werden bei den Untersuchungen nicht berücksichtigt! Das größte Problem stellt aber der sehr weite Weg des Wassers bis zu Ihnen nach Hause dar. Kilometerlange, teilweise uralte Leitungsrohre passiert Ihr Trinkwasser, ehe es aus Ihrem Wasserhahn fließt. Neben dem langem Weg, den das Wasser zurücklegt, ist auch die Dauer zu berücksichtigen. Das Umweltbundesamt (www.umweltbundesamt.de) empfiehlt, Trinkwasser, das mehr als vier Stunden in der Leitung gestanden hat (Stagnationswasser), nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken zu verwenden – die Gefahr besteht, dass Schwermetalle über die Rohre ins Wasser abgegeben wurden.

Umkehrosmose-Wasser schmeckt rein wie Berg-Quellwasser und ist sehr bekömmlich. Das gründliche, schonende und völlig chemiefreie Filterverfahren der Umkehrosmose verleiht dem Wasser eine unvergleichbare Reinheit und dadurch auch einen unverwechselbaren weichen und samtigen Charakter. Wer einmal in den Genuss von Umkehrosmose-Wasser gekommen ist, möchte dieses nicht mehr missen.

Reines Wasser ist für Mensch und Tier bekömmlich. Das Wasser, welches wir Trinken, dient dem Körper bei der Nährstoffaufnahme als Transportmittel zu den Zellen hin und es soll die Giftstoffe, die wir täglich zu uns nehmen und die Abfallprodukte, die unser Körper produziert, ausschwemmen. Ist das Wasser schon durch Stoffe beladen, kann es keine oder nur wenige andere Stoffe aufnehmen, um den Austausch in unserem Körper zu erfüllen. Die Mineralien, die unser Körper benötigt, nimmt er in organisch gebundener Form über die Nahrung auf. Nur mineralfreies Wasser ist in der Lage, unseren Körper von überschüssigen und abgelagerten Mineralien zu befreien und erfüllt dadurch eine reinigende Wirkung für den Körper

„(…) Das Verfahren der Festlegung von Grenzwerten ist ebenso umstritten wie viele Grenzwerte selbst, da z.B. Wissenschaftler unterschiedliche Einschätzungen der Schädlichkeit bestimmter Schadstoffe haben und Grenzwerte politisch ausgehandelte Kompromisse darstellen zwischen ökologisch und gesundheitlich (toxikologisch) Gebotenem, technisch Möglichem, finanziell Tragbarem, wirtschaftlich und politisch (auch international) Vertretbarem (…)“. Quelle: Brockhaus-Lexikon

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