Wasser kann zur Normalisierung des Blutdrucks beitragen

Bluthochdruck wird meist auf eine ungesunde Ernährung und wenig Bewegung zurückgeführt. Zudem wird der Anstieg des Blutdrucks mit zunehmendem Alter mittlerweile als Alterskrankheit toleriert. Nicht selten kann ein hoher Blutdruck aber auch auf einen Wassermangel des Körpers hindeuten. Wird dieser Wassermangel nicht als Ursache identifiziert, können Blutdrucksenker nicht nur kaum wirken, sondern auch ungewünschte Nebenwirkungen herbeirufen.

Wie entsteht Bluthochdruck?

Durch ungesunde Lebensweise, wie fettreiche Ernährung, Alkohol, aber auch Stress und wenig Bewegung, verfettet und verschlackt unser Körper zunehmend. Daher wird der Fluss von Nährstoffen vom Blutgefäß zur Zelle erschwert. Der „Durchgang“ in den Gefäßen schmälert sich. Durch eine Erhöhung des Drucks in den Blutgefäßen versucht der Körper diese Schmälerung zu kompensieren.

Welche Folgen hat Bluthochdruck?

Ein Großteil der Betroffen suchen nur dann einen Arzt auf, wenn erste ernsthafte Beschwerden auftreten und der Blutdruck viel zu hoch ist. Der Arzt greift meist zu blutdrucksenkenden Medikamenten. Langfristig kann aber ohne die Kenntnis der Ursache keine Besserung erzieht werden, eher tritt eine schleichende Verschlechterung auf.

Wassermangel und Bluthochdruck

Bluthochdruck tritt auch häufig bei Menschen auf, die dehydriert sind. Fehlt dem Körper Wasser kann aber auch Bluthochdruck entstehen. Kommt es in bestimmten Bereichen zu einem Wassermangel besitzt unser Körper die Fähigkeit Blutgefäße zu verengen.

Um das Flüssigkeitsvolumen zu reduzieren und dadurch für ausreichend Druck in unserem Kreislaufsystem zu sorgen, verengt unser Körper die Blutgefäße. Das ist erforderlich, um einen stetigen Fluss in unseren Zellen zu gewährleisten, führt aber zur Dickflüssigkeit des Blutes und damit einhergehend zur Druckerhöhung. Je größer der Wassermangel, desto weniger Wasser enthalten die Blutzellen. Um gefüllt zu sein, müssen diese ihre Größe verkleinern, dadurch steigt die Spannung in den Gefäßen. Hoher Blutdruck entsteht.

Wird nicht erkannt, dass Wassermangel im Körper der Auslöser für den Bluthochdruck ist und werden oftmals entwässernde Medikamente verschrieben, welche eine Weiteraustrocknung des Körpers zur Folge haben. Herzinfarkte oder Schlaganfälle können die bittere Konsequenz sein.

Literaturnachweise:

Hendel, B. & Ferreira, P. (11. Auflage: 2008):  „Wasser & Salz, Urquell des Lebens. Über die heilenden Kräfte der Natur“. ISBN-10: 3000082336
Batmanghelidj, F. (12. Auflage: 2014): Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!: Heilung von innen mit Wasser und Salz. ISBN-10: 3867311196

Empfehlungen

  • Trinken Sie genug. Eine stets ausreichende Wasserzufuhr kann Bluthochdruck langfristig verhindern.
  • Wenn Sie bereits an Bluthochdruck leiden, kann eine ausreichende Wasserzufuhr den Druck senken.