News & Videos: Aktuelles zuerst Erfahren

Wie bei dem Wasser die Reinheit, schätzen wir bei Informationen die Klarheit. Hier in dieser Rubrik haben wir für Sie Aktuelles rund ums Thema Wasser gesammelt. Denn Wasser ist nicht immer eine ganz klare Sache, es gibt einige Problemfelder über die besonders viel in der Presse berichtet wird.
Viel Wasser trinken, sei gesund – so die weitverbreitete Meinung. Doch immer wieder liest man, dass unser Trinkwasser Blei, Uran und Östrogen enthalten soll. Ist das wichtigste Lebensmittel zu einer Gefahr für unsere Gesundheit geworden?
Weil es das das bestgeprüfte Lebensmittel in Deutschland ist – oder? Was genau ist das eigentlich, Trinkwasser? Woher kommt es und ist es wirklich so sauber, wie man sagt?
Das Umweltbundesamt ist eine wissenschaftliche Behörde. Die etwa 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachdisziplinen beobachten und bewerten den Zustand der Umwelt und beraten die Politik und arbeiten an Gesetzesvorschlägen mit. In Laboren, Simulationsanlagen und Messstationen erhebt und analysiert das UBA eigene Umweltdaten und die Dritter. Gleichzeitig arbeitet das UBA eng mit den Landesumweltbehörden und Gesundheitsbehörden zusammen. Und unter anderem gehört das Thema Wasser auch dazu…

„Weltweiter Antibiotikaverbrauch um 65 Prozent gestiegen: Besonders in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern hat die Nutzung von Antibiotika zugenommen. Das züchtet Bakterien, die gegen verschiedene Medikamente resistent sind.“ Weiterlesen auf Zeit Online März 2018

Trinkwasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel der Republik. Doch wie steht es tatsächlich um die Qualität des Wassers: welche Gefahren lauern zum Beispiel im Grundwasser oder auf dem Weg vom Wasserwerk bis zu unseren Wasserhähnen?
Früher war der Misthaufen der Stolz des Bauern, sein Gold. Denn die Fäkalien seiner Tiere waren der Dünger für seine Felder. Ein ökologischer Kreislauf. Heute ist aus dem Mist Gülle geworden. Viel Gülle. Das stinkt nicht nur manchem Bürger, sondern die Gülle bedroht auch unser Trinkwasser.

Aktuelle Themen rund ums Wasser

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Mit der Zeit und dem täglichen Gebrauch setzt sich in Wärmetauschern, Rohren oder auch in Armaturen Kalk ab und dieser bietet Bakterien besonders viele „Schlupfwinkel“. Es bilden sich Wuchsbelege, die sogenannten Biofilme. Denn je rauer die Fläche, desto mehr lagert sich ab.

Legionellen sind winzige stabförmige Bakterien, die sich unter bestimmten Voraussetzungen im Wasser vermehren und beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen können – bis hin zu schweren Lungenentzündungen. Aufgenommen werden diese Bakterien über das Einatmen von feinsten Wassertröpfchen, beispielsweise während dem Duschen. Dadurch gelangen diese in die Lunge und können hier dann zu Entzündungen führen.

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Arzneimittel sind in unserer Gesellschaft unverzichtbar geworden. Ihr Vorkommen birgt aber auch Risiken für unsere Umwelt. Es erfolgt eine zunehmende Belastung des Oberflächenwassers, Grundwassers und vereinzelt des Trinkwassers. Gerade die demographische Entwicklung zu immer älteren Gesellschaften wird künftig den Konsum weiter verstärken.

Die stoffliche Vielfalt und das Fehlen von aussagekräftigen Langzeitstudien begrenzen unseren Wissensstand. Arzneimittelwirkstoffe gehören zu den humantoxikologisch am besten untersuchten Substanzen. Laut Experten können heute akute Gesundheitsgefährdungen durch den Konsum durch belastetes Trinkwasser ausgeschlossen werden. Chronische Effekte durch den Konsum von extrem kleinen Dosen durch die lebenslange Aufnahme sind jedoch bisher unbekannt. Genauso wie Effekte durch Gemische von Stoffen mit ähnlichen Wirkungsmechanismen („Cocktaileffekte“) sind unbekannt und erschweren eine fundierte Risikoabschätzung. Wir sehen daher schon heute Handlungsbedarf.

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Bakterien und Keime im Trinkwasser sind immer wieder ein Problem, sowohl in Privathaushalten als auch in öffentlichen Einrichtungen. Spätestens seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung im Jahr 2011 sind Betreiber einer Trinkwasseranlage ab einer bestimmten Größe dazu verpflichtet, diese alle drei Jahre prüfen zu lassen. Doch immer noch herrscht in vielen Haushalten Unsicherheit, da das Thema Wasserhygiene sehr vielschichtig ist und viele Gefahren aus der Wasserleitung kommen können.

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Trinkwasser wird in Deutschland größtenteils aus Grundwasser hergestellt und dieses ist häufig stark mit Nitrat belastet. Eine Ursache ist die stickstoffhaltige Düngung in der Landwirtschaft. Damit wird auch die Versorgung in Deutschland mit sauberen Trinkwasser immer schwieriger. In einigen Regionen werden die Grenzwerte sogar um das achtfache überschritten. Und dies kann erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

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Plastik ist extrem widerstandsfähig und kann über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte in der Umwelt bleiben. Die Plastikteile im Meer zersetzen sich im Laufe der Zeit zu vielen winzigen Partikeln. Langfristige Folgen sind bisher noch nicht einschätzbar, aber in vielen Meerestieren, wie Muscheln, Fischen oder sogar in Plankton wurden bereits schon solche Plastikteilchen gefunden. Viele Meerestiere verwechseln die Partikel mit Nahrung und somit befindet sich Plastik schon lange auch in unserer Nahrungskette. Mikroplastik sind Plastikpartikel, die kleiner als 5 Milimeter sind und für das menschliche Auge manchmal kaum sichtbar.

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Hormone übernehmen im Körper eine wichtige Funktion. Sie gelten als Signal- und Botenstoffe und regulieren im Körper verschiedene Funktionen und übermitteln Informationen. Bisher schreibt der Gesetzgeber keine Grenzwerte von Hormonen in der Trinkwasserverordnung vor und es gibt auch keine regelmäßigen Überprüfungen der Gewässer und des Trinkwassers auf Hormonrückstände. Jedoch problematisch ist, dass diese Rückstände nicht von Kläranlagen gefiltert weden und sogar in angrenzenden Gewässern feststellbar sind. Welche direkten Auswirkungen dies auf uns und die Tierwelt hat, kann bisher nur erahnt werden, von den Langzeitfolgen mal ganz abgesehen.

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